“Breaking News 2025: Deutschland glüht –
zumindest laut Würfelauswertung!”
Der Mai war kalt. Punkt. ![]()
Ich hab gefroren wie ein Tiefkühlfisch auf der Streckbank. Aber was sagen die Wetterberichte?
Aha.
Wahrscheinlich gemessen auf einem Vulkan in Andalusien – oder direkt neben dem Glätteisen der Wettermoderatorin.
Ich saß im Mai mit Wollsocken, Wärmflasche und Heizstrahler in der Küche
und draußen wuchs das Moos waagrecht.
Aber hey – laut Statistik war’s tropisch.
Wahrscheinlich hat das Wetteramt gewürfelt: „Na? 23… 31… Wärmerekord! Yay!“
Dann kommt der Juni.
Erster warmer Tag: Flip-Flop-Chaos in der Innenstadt.
Zweiter warmer Tag: Deutschland kollektiv im Schwitzkoma.
Dritter warmer Tag: Feinstaub-Alarm!
Vierter Tag: Warnstufe Apokalypse.
Fünfter Tag: „Lassen Sie Ihre Haustiere nicht unbeaufsichtigt – sie könnten zu Rosmarinschinken mutieren.“
Also ehrlich:
Drei Tage Sonne – und halb Deutschland liegt flach.
Der DWD gibt Hitzewarnungen raus, als wär die Sonne ein nuklearer Angriff.
Und ja, ich weiß, Klima und so.
Aber könnt ihr euch vielleicht mal entscheiden?
Erst frieren wir im „wärmsten Mai aller Zeiten“ und dann verbrennen wir im „nicht mal so dollen Juni“ – aber mit der Feinstaubbelastung eines explodierenden Kopierers in Delhi.
Ich sag’s, wie’s ist:
Ich trinke keinen Eiskaffee mehr, ich atme ihn.
Und meine Wetter-App?
Zeigt entweder “Alarmstufe: Hitzekollaps“
oder “Wolken mit Tendenz zur Panik“.
Aber gut.
Ich hab mir jetzt einfach ein Planschbecken in den Flur gestellt, den Ventilator „Horst“ getauft und warte auf den nächsten Kälteeinbruch im „rekordverdächtig warmen Juli“.
Denn eins ist sicher:
In Deutschland ist das Wetter nie einfach nur Wetter.
Es ist ein Drama in mehreren Akten –
präsentiert von Leuten, die seit 30 Jahren nix mehr gespürt haben außer Statistik.










