tu so als ob bist du es bist
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Dezember 10, 2017
Wissen
Jammer nicht lebe! Meine Story, meine Erfahrung und mein Buch
August 6, 2018

Mein Wunder der modernen Medizin!!!

jammer nicht lebe
Zwei lange Jahre sind nun seit meinem Reitunfall vergangen, in denen ich täglich mit Schmerzen zu kämpfen hatte.
In dieser Zeit wurden Minuten zu Stunden und Stunden zu schier endlosen Tagen.

Seit dieser Zeit lese ich viele Bücher und habe mich dadurch tatsächlich verändert.
Ich habe mein Leben umgestellt, meine Sichtweise geändert und meine Gedanken analysiert . Meditation, Glaubenssätze, …).

Seit ich das tue, geht es mir besser.
Meine Schmerzen haben deutlich nachgelassen und mein tägliches Sportprogramm fällt mir nicht mehr ganz so schwer.
Natürlich ging das nicht von Heute auf Morgen, aber nun habe ich die Bestätigung das es tatsächlich funktioniert

Bevor es soweit war, dachte ich allerdings kurzzeitig, dass all die Arbeit umsonst war.
 
Von Tag zu Tag und ohne Vorankündigung wurden die Schmerzen im Gesäß wieder schlimmer und zogen bis in die kleine Zehe.
Mein erster Gedanke war, (und nicht nur meiner) dass der Bandscheibenvorfall wieder größer geworden ist und das Ganze wieder von vorne losgeht.

Eine weitere OP mit einer Wirbelversteifung wurde in dem Raum gestellt.
Panik, Schweißausbruch einfach der pure Horrortrip für mich!

Also so schnell wie möglich einen neuen Termin fürs MRT machen.
Die Fahrt zu dem Termin war furchtbar.

Alle möglichen Gedanken schwirrten mir durch den Kopf und eigentlich wollte ich das Ergebnis auch nicht wissen.

Nach dem MRT habe ich direkt das Arztgespräch verweigert und bin gegangen.
Nein, ich wollte es einfach nicht wissen, ich wollte nicht hören, wie schlimm es war.

Nein einfach Nein!
 
Der Termin kurz nach dem MRT bei meinem Professor war irgendwie freaky.
Während er die CD eingelegt hat, drehte ich meinen Kopf weg, weil ich es einfach nicht sehen wollte.

Plötzlich kam das für mich unerwartete:
„So was nennt man ein Wunder der modernen Medizin!“
Wie bitte? Erwiderte ich.
„Ihre Wirbelsäule schaut aus wie gemalt, wenn da mal ein Vorfall war, dann ist er nicht mehr sichtbar. Erstaunlich!“

Ich hatte gerade eine Gesichtslähmung, zumindest fehlten mir buchstäblich die Worte.
Ich sah es schwarz auf weiß, nämlich nichts!

Mit Tränen in den Augen und einer Gänsehaut von Kopf bis Fuß dachte ich mir nur BÄM.
Ich habe es geschafft, ich habe mich selbst geheilt. EEEEEEEEEEEENDLICHHHHHHHHH!!!
 
Was ich aber fairerweise dazu sagen muss das ich meinem Professor auch sehr viel zu verdanken hatte.

Durch die Behandlungen und Infiltrationen und nicht zuletzt durch seine aufbauenden Worte hat er es immer wieder geschafft mir Mut zu machen und mir, wenn auch teilweise nur für kurze Zeit die Schmerzen deutlich gelindert.

Das Monate lange Training mit mir selbst und den Wunsch nach völliger Genesung wurde wahr.
Medizinisch unwahrscheinlich, verschwindet ein relativ großer Bandscheibenvorfall komplett.

Lange Rede kurzer Sinn, meine Wirbelsäule war heil.

Der Ischiasnerv war und ist zwar noch beleidigt, daher auch die stechenden Schmerzen aber ganz ehrlich ist das auch nur noch eine Frage der Zeit.

Wir vereinbarten einen neuen Termin, um den Ischias mit Strom ein bisschen zu beruhigen.
 
Auf dem Nachhauseweg saß ich im Auto und war so überwältigt vom dem Gefühl, dass ich fast die ganze Fahrt geweint habe, vor Glück und auch ein bisschen stolz!

Ich, der Hypochonder, der Angsthase, der Zweifler hatte es geschafft.

Wenn du mich fragst ob es einfach war?
Nein!
Hat es sich gelohnt?
Absolut!

Wenn ich heute darüber nachdenke, so kann ich mit Sicherheit sagen.
Es musste alles so kommen wie es passiert ist um jetzt ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.
Mir wurde buchstäblich das Rückgrat gebrochen und ein Weg vorgegeben, den ich mir nie vorgestellt hätte.

Der Schmerz verschwindet erst dann, wenn er dich gelehrt hat, was nicht stimmt.
Dieser Satz hat für mich mehr als eine wahre Bedeutung bekommen.
 
Mein Leben vor dem Unfall war nur chaotisch und Stress pur.
Ein Termin hetzte den nächsten, überall war ich an erster Front.

So oft sagte mir mein Körper, dass er nicht mehr kann.

Nur hatte ich die Sprache meines Körpers nie gelernt oder wollte es einfach nicht.
Ich wollte einfach nur funktionieren, um mich mit mir selbst nicht auseinander zu setzen, zu müssen.

Seit meiner Kindheit hatte ich immer wieder Angstzustände, Panik Attacken und Selbstzweifel.
Ich war aber der Meister der Verdrängung und so musste ich erst 40 J. alt werden um zu verstehen, wie es nicht geht.

Du wirst glücklich werden, sprach das Leben, doch zuerst werde ich Dich stark machen!

In dem Buch Krankheit als Weg wird sehr komplex erklärt wie der menschliche Körper funktioniert und warum wir Menschen verschiedene Krankheiten bekommen, aber auch wie man sich selbst davon heilen kann.

In meinem Fall, wie sollte es auch anders sein, kommen die Bandscheibenprobleme von Überlastung und Druck.

Dieser psychische Druck, den ich mich Tag für Tag freiwillig ausgesetzt hatte, war einfach zu viel für mich, sodass mein Körper mir ein Zeichen geben musste.

Vielleicht denkst du dir, aber das es bei mir doch mit einem Reitunfall angefangen hat und ja das hat es, aber nun frage ich dich: war es Zufall oder Schicksal??
 
Ich versuche das mit dem Druck medizinisch zu erklären.
Die Bandscheiben sind ein Puffer zwischen den Wirbeln und durch Druck wird der innere weiche Kern gedrückt und tritt aus ins Rückenmark.
Diese Flüssigkeit hat wenig Platz im Wirbelkanal und komprimiert den Nerv (weitere Infos zum Bandscheibenvorfall findest du hier

Wer sich ständig allen möglichen Ballast auf seine Schultern lädt und nicht realisiert, wann es einfach zu viel wird, wird früher oder später in irgendeiner Art und Weise einen Druck verspüren.

Die innerlichen Probleme (die man gern verdrängt) haben im Kopf keinen Platz mehr und so wandern sie in den Körper.
Psychosomatisch (Psycho=Kopf/Soma=Körper)
Das Resultat ist Schmerz und Krankheiten.

Ich habe mich unter anderem auch durch dieses Buch gebissen, (zugegeben ist es sehr schwer zu lesen und umfangreich) aber als ich dann zu den Bedeutungen kam und die Fragen las hab ich wahrscheinlich ein bisschen geschielt. :-)
 
„Wozu hat dich die Krankheit gezwungen?“
„Woran hindert dich die Krankheit?“
„Wobei hilft sie dir?“

Im Grunde konnte ich sofort die Antworten herunter beten und wusste zugleich das es stimmt.

Sie zwingt mich zur Ruhe,
Sie hindert mich daran meine stressigen Aktivitäten auszuüben.
Sie hilft mir mein Leben bewusster wahr zu nehmen

Wenn ich das doch alles wusste warum hat es dann trotzdem 2 Jahre gedauert?
Schuld daran war ich natürlich selbst. „Wenn eine Wunde heilen soll, dann lass sie in Ruhe!“ oder anders ausgedrückt ist deine Gesundung kein Sprint, sondern ein Marathon.

Und wie wir unsere Muskeln für einen Marathon trainieren ist es auch nötig unseren Geist für die Heilung zu trainieren.
 
Nimm Dir bitte genau jetzt ein paar Minuten Zeit für dich, um über dich und deine Probleme sowie dein Leben nachzudenken.
Hör in Dich hinein und alle Antworten werden kommen. Lass Dir Zeit !

Liebe Grüße
Nicky
 
 
 

2 Kommentare

  1. Gerd sagt:

    Wow! Was für eine Geschichte. Sehr interessant und inspirierend.
    Mir ist etwas ähnliches passiert. Ich hatte einen Herzfehler, den man 35 Jahre nicht erkannt hat. Hat sich erst durch eine Ohnmacht im Chef-Büro gezeigt. Seit diesem Vorfall hat sich mein Leben komplett gedreht.

    Danke für das Teilen dieser Story!

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