Wissen
Jammer nicht lebe! Meine Story, meine Erfahrung und mein Buch
August 6, 2018
Gastbeitrag auf Jammer nicht lebe.de
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Oktober 1, 2018

Fahrkarte in Richtung Leben

Lebensfreude
 
Ich sah etwas auf der Straße liegen, es leuchtet in allen Farben des Regenbogens.
Mir war als würde es mich mit unsichtbarer Hand herwinken und mit lautloser Stimme rufen.
So trat ich näher heran, bückte mich und hob es auf.
Ich erkannte, dass es eine Fahrkarte war.
Meine Fahrkarte, die zurück in Richtung Leben führt.


Einige Wochen sind nun vergangenen, seit ich mein Buch bei Amazon hochgeladen habe. Ich bin wirklich glücklich, dass ich diesen Schritt gewagt habe.
Euer Feedback zaubert mir so oft ein Lächeln auf die Lippen und ein wohliges Gefühl in meinen Bauch.
 
 
Was erwartet Euch als nächstes?

Nächstes Jahr werde ich ein Webinar anbieten für alle die, die sich mit Ihren Krankheiten und Schmerzen allein gelassen fühlen und von den allwissenden Medizinern als unspezifisch oder unheilbar eingestuft wurden.
Nichts ist unmöglich, das wissen wir ja bereits.
Wer mein Buch schon gelesen hat, weiß, dass mir ein chronisches und therapieresistentes Rückenleiden diagnostiziert wurde ohne Aussicht auf Besserung.
Ich sollte mich damit abfinden. Punkt!
Ich tat es nicht und habe gelernt, wir selbst sind Schöpfer unseres Lebens und keine Marionetten der Halbgötter in Weiß!

„Du wirst glücklich sein, sprach das Leben. Doch zuerst werde ich Dich stark machen!“
 
 
Heute starte ich mit meiner Blogserie „Fahrkarte in Richtung Leben“
Es werden auch einige Gastbeiträge zu diesem Thema zu lesen sein, seit also gespannt. Warum eine Krankheit keine Strafe ist und Du sie für Dich nutzen kannst und auch solltest, erfährst Du in dieser mehrteiligen Blogserie.
Erkrankungen sind immer ein Hinweis dafür, das in unserem Leben etwas schiefgelaufen ist.
Unter normalen Umständen sind Körper und Geist ein robustes System, das einiges aushält. Wird das Gleichgewicht aber gestört, wird man krank und wenn die Seele krank ist, schreit der Körper. Dann gilt es herauszufinden, was uns krank macht oder gemacht hat.
Meistens ist der erste Weg erstmal zu einem Arzt. Dieser stellt eine Diagnose, ob die richtig oder falsch ist, stelle ich aus eigener Erfahrung erstmals in den Raum.

Es ist, was Du daraus machst.
Das Beste an Diagnosen ist ja, dass Du plötzlich intensiv mit Dir beschäftigt bist und das ist gut so.
Das ist auch der einzige Vorteil einer Diagnostik, aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Warum? Wir vertrauen der Aussage des Arztes mehr als uns selbst und manchmal interpretiert man mehr hinein als nötig und ist kränker als zuvor.
Dabei ist die Krankheit (egal welche) eine gute Gelegenheit Dich und Deinen Körper besser kennenzulernen bzw. in Dein Inneres zu hören.

Natürlich müssen schwere Erkrankungen erstmal schulmedizinisch behandelt werden, aber es ist nicht richtig Symptome nur mit Medikamenten zu betäuben.

Vergleiche die Balance zwischen Körper und Geist mit einer Schaukel, so wie wir sie aus unsere Kindheit kennen.
Links und rechts ein Seil, in der Mitte ein Brett. Das linke Seil ist der Körper, das rechte Seil der Geist und durch das Brett sind beide im Gleichgewicht.
Reißt ein Seil geraten wir ins Ungleichgewicht und werden krank. Gesund werden wir nur dann, wenn wir herauszufinden, warum das eine Seil gerissen ist.
Leider sehen viele eine Krankheit als Strafe und nicht als Chance mit dem Leben ins Reine zu kommen.
Ich packe mich da selbst an der Nase, schließlich gehe ich als schlechtes Paradebeispiel voran bzw. bin vorangegangen.

Ich habe es aber geschafft mein Seil wieder zu flicken und das Gleichgewicht herzustellen.
Wie habe ich das gemacht?
Ich habe aufgehört zu jammern und versucht meine Einstellung zu mir und meinem Leben zu ändern. Außerdem habe ich alle Empfehlung der Ärzte in den Wind geworfen und nur noch das getan, was ich für richtig hielt. Mit Erfolg!
 
 

Teil 1: Wenn der Körper Alarm schlägt

Stell Dir mal folgendes vor …

… Du hast seit geraumer Zeit immer wiederkehrende Rückenschmerzen und bist Dir nicht sicher, woher und im „besten“ Fall ignorierst Du sie meistens noch oder nimmst zahlreich Tabletten ein.

Du hast vermutlich einen Bürojob, bei dem Du überwiegend Deinen Hintern breit sitzt und noch dazu stur auf den Bildschirm starrst, das ganze 8 Stunden täglich.
In der Mittagspause gehst Du lieber mit Deinen Kollegen Mittagessen, idealerweise ein saftiges riesiges Steak mit Pommes und dazu noch eine Cola, anstatt den vorgesehenen Spaziergang durch den Park zu machen.

Zum Abschluss an Dein deftiges Essen trinkst Du noch einen Cappuccino mit viel Zucker und rauchst genüsslich ein bis zwei Zigaretten.
Im Anschluss begibst Du Dch wieder in dein stickiges Büro, um weiter auf Deinem Stuhl zu sitzen und Deine Arbeit fertig zu machen.

Nach Feierabend tut Dir Dein Rücken weh und Du bist froh, wenn Dich Dein Auto heil nach Hause bringt, damit Du es Dir auf dem Sofa bequem machen kannst.
Die Treppen in Deinem Haus lässt Du lieber beiseite, der Fahrstuhl ist bequemer.
Zu Hause angekommen schmeißt Du Dir eine Schmerztablette ein, damit Dein Rücken endlich Ruhe gibt, danach trinkst Du noch einen Kaffee zu Deiner Zigarette.
Fix und fertig von der harten Arbeit legst oder setzt Du Dich auf Deine Couch um etwas fern zusehen, schließlich hast Du heute viel geleistet und willst etwas entspannen.
Den Haushalt machst Du einfach später.

Nach einer Stunde circa machst Du Dir Dein Abendessen, belegte Brote mit Butter und Wurst dazu ein kühles Bier.
Die klassische Zigarette zur Verdauung, danach ab auf die Couch die Nachrichten laufen in der Glotze.
Vor dem 20:15 Uhr Film gehst Du noch schnell duschen, rauchst ein bis zwei Zigaretten und setzt Dich mit Deinen Chips und einem Glas Bier aufs Sofa zum Fernsehen.
Die Schmerzpille zeigt Ihre Wirkung.

Dein Rücken schmerzt nicht mehr, alles prima wie bisher.
Nach dem Film gehst Du ins Bett, denn der morgige Tag wird anstrengend, wie jeder Tag seit Jahren.

Morgens wachst Du auf, beim Anziehen fällt Dir, der eine Socken auf den Boden Du bückst Dich und plötzlich schießt Dir ein Blitz ins Kreuz und Du kommst vor Schmerzen nicht mehr hoch.
Starr vor Schmerz schleppst Du Dich ins Bett auf allen vieren und wählst die Nummer Deines Arztes.
Dein Rücken schmerzt bei jeder Bewegung so, dass es fast unmöglich scheint aus dem Bett zu steigen.
Du vereinbarst einen Termin beim Arzt mit enormer Wartezeit und überbrückst die Zeit mit viel Schmerzmitteln und einer Wärmflasche.

Auf die Arbeit kannst Du natürlich nicht und meldest Dich bei Deinem mürrisch Chef krank.

Du schleppst Dich in die Praxis, bist völlig am Ende, als Du nach fast zwei Stunden Wartezeit an die Reihe kommst. Der Arzt hört sich Deine Story und Beschwerden an, untersucht Dich spärlich, gibt Dir eine Spritze und noch mehr Tabletten, schreibt Dich krank und schickt Dich nach Hause.
Die Diagnose lautete muskuläre Dysbalance.
Nicht weiter schlimm.

Nach ein paar Tagen Schonung und einer Menge Schmerzmittel fühlst Du Dich einigermaßen fit und gehst wieder auf Deine Arbeit, damit Dein verärgerter Chef nicht noch mehr schimpft. Die Tabletten hast Du jederzeit griffbereit.















 
 

















Der Teufelskreis beginnt.....

Na, erkennst Du Dich in der ein oder anderen Situation vielleicht wieder?

Ich gebe zu, die Beschreibung ist ziemlich übertrieben, aber durchaus real was die Wahrnehmung angeht.
Hast Du schon mal ausgerechnet wie viel Stunden Du am Tag sitzt und viele Minuten Du Dich bewegst?
Nein?
Dann solltest Du das unbedingt einmal tun.

Sitzen wird auch das neue Rauchen genannt und wenn man den Studien glauben kann, ist das ständige Sitzen extrem gesundheitsschädlich.

Der Körper schlägt Alarm.
Jede Krankheit (und mit Krankheit bezeichne ich alles von Akne – Grippe Kopfschmerzen – Rückenschmerzen – Krebs-Depressionen und Angst …) ist eine Botschaft.
Was signalisiert mir die Erkrankungen. Akne zum Beispiel deutet meist darauf hin, das etwas aus der Haut möchte, Ohrenschmerzen deuten darauf hin, das man etwas nicht mehr hören will, Nackenschmerzen deuten meistens auf zuviel Belastung hin, Schlaflosigkeit deutet meist druaf hin, etwas nicht loslassen zu können …

Stress, Ärger, Wut und Traumata wirken sich auf unser Gleichgewicht im Körper aus und beeinflussen unser Immunsystem.
Der Körper reagiert mit immer währenden Warnsignalen, die bei jedem unterschiedlich ausfallen. Unterdrückt man diese Signale ständig mit Medikamenten, anstatt sie zu entschlüsseln, zwingt uns dann die Psyche durch körperliche Krankheiten zur Ruhe.

Wer z.b. einen Bandscheibenvorfall oder heftige Rückenschmerzen hat, der wird zum Innehalten und langsamer treten gezwungen, in dem er mehr ruht. Dadurch wird der ganze Alltag entzerrt und entspannter und man fragt sich vielleicht, was dazu geführt hat, dass das Leben aus dem Gleichgewicht geraten ist und ändert die Lebensqualität.

Wer in der jeweiligen Krankheit einen Weckruf erkennt und nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern über den Tellerrand hinaus blickt, hat die besten Chancen wieder gesund zu werden.

Bitte verlasse Dich nicht auf die Diagnosen der Ärzte, den sie wissen oft selbst nicht was dahinter steckt und stempeln es dann als unspezifisch oder gar unheilbar ein.

Ich weiß es sagt sich leichter und ist schwer in der Umsetzung.
Es funktioniert.
Hast Du schon mal eine Krankheit z.B. eine Erkältung analysiert?
Was für stressige Situation waren zu der Zeit in Deinem Leben.
Wolltest Du einfach Deine Ruhe haben?
Oder spielen andere Faktoren eine Rolle?

Nimm Dir einfach mal die Zeit und hinterfrage Dich und Dein Leben…

Du wirst Dich wundern, was Du alles erfährst!!

Teil 2 der Blogserie kommt nächste Woche....
 
 

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