Wenn das Herz still jubelt
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Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich dich anschaue und einfach nur lächle, weil mich dieses Gefühl überkommt, das man nicht planen kann und das auch nichts mit großen Momenten zu tun hat. Es ist dieses tiefe, ruhige Glück, das entsteht, wenn man merkt, wie viel Herz in einem Menschen steckt, den man einmal ganz klein im Arm gehalten hat.
Ich sehe dich heute und denke nicht an Erziehung oder an all die Jahre dazwischen, sondern daran, wie selbstverständlich du durchs Leben gehst, wie warm du mit anderen umgehst und wie klar du für dich selbst bist. Genau dann wird mir bewusst, wie schön es ist, Mama zu sein und diesen Weg miterleben zu dürfen.
Es gibt diese Augenblicke, in denen du mir etwas zurückgibst, oft ganz nebenbei, ohne großes Tamtam. Ein ehrliches Wort, eine kleine Aufmerksamkeit, ein Verhalten, das zeigt, wie viel Liebe und Respekt in dir stecken. In solchen Momenten wird mir warm ums Herz, so warm, dass ich es kaum beschreiben kann.
Dieser Stolz fühlt sich nicht laut an, sondern weich und ruhig. Er kommt ohne Vergleiche aus und ohne Erwartungen. Er ist einfach da und sagt mir, dass aus Nähe Verbundenheit geworden ist und dass Liebe ihren Weg gefunden hat.
Ich bin dankbar für das, was zwischen uns gewachsen ist, für dieses Vertrauen, das sich über die Jahre aufgebaut hat und das heute ganz selbstverständlich da ist. Es ist ein Geschenk, das man nicht festhalten muss, weil es bleibt.
Mama zu sein bedeutet für mich genau das. Zu sehen, wie aus einem Kind ein wunderbarer Mensch wird, und dabei immer wieder dieses leise Glück zu spüren, das das Herz füllt, ohne ein einziges Wort zu brauchen.










