Jammer nicht, lebe! war keine Idee
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Was viele nicht wissen: „Jammer nicht, lebe!“ war keine Idee, die ich mir bei einem Cappuccino mit Vision Board ausgedacht habe. Es war keine spontane Eingebung, kein cleverer Slogan für Instagram. Es war ein Schrei. Eine Rettung. Ein Stück Überlebenskunst – mitten in meinem ganz persönlichen Chaos.
Denn ich war nicht nur müde. Ich war leer. Erschöpft. Gefangen in einem Körper, der nicht mehr mitspielte, und einem Leben, das sich immer weiter von mir entfernte. Chronische Schmerzen, depressive Phasen, eine Operation, die mich mehr aus der Bahn warf, als ich es je zugeben wollte – all das passierte nicht in der Theorie, sondern in mir. Ich fühlte mich oft wie eine Hülle. Wie jemand, der auf Autopilot durch den Alltag stolpert und innerlich längst ausgecheckt hat. Ich war nicht mehr ich. Ich war Funktion. Erwartung und Schatten.
Und weil ich niemanden hatte, der das wirklich verstand, begann ich zu schreiben. Erst heimlich. Nur für mich. In Notizen, in Tagebuchschnipseln, in Gedankenfetzen, die manchmal mehr geweint haben als ich selbst. Und irgendwann reichte es nicht mehr, das nur für mich zu tun. Ich spürte: Wenn ich überlebe – dann nicht im Stillen. Dann nicht allein!
Aus diesem Schmerz, aus dieser Ohnmacht, aus dieser tiefen Sehnsucht nach einem echten Leben – entstand „Jammer nicht, lebe!“.
Was als leiser Blog begann, wurde zu einem Ort für echte Geschichten, für Hoffnung mit Rissen, für Lachen mit Tränen im Nacken. Für Menschen, die spüren, dass es manchmal nicht darum geht, das perfekte Leben zu führen – sondern einfach eins, das sich wieder nach sich selbst anfühlt.
Ich schrieb über das, was ich durchgemacht habe – und was ich dabei gelernt habe. Über Heilung, die nicht linear ist. Über Meditation, über Dr. Joe Dispenza, über die Kraft des Geistes, wenn der Körper streikt. Ich schrieb über Rückfälle und Durchbrüche, über die Angst, nie mehr ganz zurückzukommen – und die Erkenntnis, dass ich vielleicht gar nicht zurück muss, sondern endlich neu losgehen darf.
Mit der Zeit kamen andere Themen dazu. Humor. Satire. Wortspiel statt Ohnmacht. Ich habe angefangen, den Alltag zu sezieren – mit scharfem Blick, mit einem lachenden Auge und einer spitzen Zunge. Daraus wurde meine Satire-Kolumne „NICOListisch“. Denn wer über das Leben lachen kann, selbst wenn’s gerade brennt – der verliert nie ganz die Kontrolle.

Aber es blieb nicht bei Texten. Ich gründete eine Selbsthilfegruppe. Daraus entstand die „Lebenslust Akademie Kulmbach“. Ich organisierte Veranstaltungen, Charity-Tage, schrieb ein Buch – und dann noch eins. Ich stand plötzlich auf Bühnen. Ich hielt Vorträge. Ich motivierte andere, ihren Weg zu gehen – während ich selbst immer noch mittendrin war.
Heute ist „Jammer nicht, lebe!“ mehr als ein Blog. Es ist eine Marke, ein Leuchtturm, ein Netzwerk aus Herz, Klartext und Hoffnung. Ich teile meine Geschichte nicht, um Mitleid zu bekommen. Ich teile sie, damit du deine eigene wiederfinden kannst.
Ich bin Nicole – Podcasterin, Speakerin, Buchautorin, Satirikerin, Community-Stimme, Schmerzkennerin, Alltagsbeobachterin und Überlebenskünstlerin mit einem Lächeln, das manchmal aus Tränen geboren wird. Und alles, was du hier liest, ist nicht geschrieben, um dich zu beeindrucken. Es ist geschrieben, um dich zu berühren.
Denn „Jammer nicht, lebe!“ bedeutet nicht, dass du nie zusammenbrichst.
Es bedeutet, dass du trotzdem wieder aufstehen darfst.
Mit Rückenschmerzen, mit Zweifeln, mit Spaghetti in der Hand und Chaos im Kopf.
Aber mit einem Herz, das sagt: Ich bin noch da. Und ich gehe weiter.
Danke, dass du mit mir gehst.
Danke, dass du mich gefunden hast.
Und falls du heute niemanden hast, der dich versteht – lies weiter. Ich bin hier.
Deine Nicole









