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Fake it till you make it – tu so als ob bis du es bist!

tu so als ob bist du es bist
Menschen mit hohem Selbstvertrauen scheinen fast mühelos erfolgreicher, gesünder und glücklicher zu sein als der Durchschnitt!
Es wirkt gerade so als ob Menschen wie Elon Musk (Tesla), Jeff Bezos (Amazon) oder Bill Gates (Microsoft) alles was sie anfassen zu Gold machen.
 
In Wirklichkeit ist es aber so, dass die Erfolgreichsten unter uns mehr Rückschläge verkraften mussten als wir es jemals tun werden.

Steve Jobs zum Beispiel gründete mit Wozniak und Ronald Wayne das heute mit Abstand wertvollste Unternehmen der Welt in einer GARAGE ehe er 1985 aus seinem eigenen Unternehmen entlassen wurde.
Ein Erfolgsmensch wie Jobs es war, kennt aber nur eine Richtung also gründete er das Unternehmen NEXT.

Selbst als NEXT wegen Patents Verletzungen von Apple verklagt wurde und er Firmengeheimnisse preisgeben musste, gab es noch kein Halten.
Den parallel zu NEXT investierte er 5 Mio. Dollar in das Unternehmen PIXAR (Toy Story, Findet Nemo usw.) ehe er durch eine Übernahme doch wieder zu seinem Baby Apple zurückkehrte.

Mir geht es hier nicht um Apple, sondern darum zu zeigen, dass einem eine vermeintliche Niederlage noch stärker macht und Hand aufs Herz für wen von uns wäre auf diesem Weg nicht schon das eine oder andere Mal Schluss gewesen?

Der Unterschied ist, dass solche Menschen keine Niederlagen kennen oder sie nicht als solche wahrnehmen und kaum einen Gedanken an das Scheitern vergeuden. Im Gegenteil solch eine Situation stärkt den Charakter und schafft Raum für neue Ideen
 
Vielleicht sagst du dir: „Ich bin aber nicht Jobs oder Musk und ich habe auch gar nicht das nötige Selbstvertrauen"

Wenn du dir nun ein paar Minuten Zeit nimmst und die folgenden 6 Tipps liest und verstehst, wirst du erkennen, dass es nur um dein Mindset geht und deswegen sage ich dir:

Nur du selbst setzt dir deine Grenzen, also brich sie auf!
 
 

Konditioniere dein Gehirn

 
Eine Konditionierung findet statt, wenn eine Erinnerung aus der Vergangenheit mit einer Veränderung einhergeht.

Sehen wir uns das anhand eines alltäglichen Beispiels an:

Jeder von uns hatte in seinem Leben schon Kopfschmerzen und um diesen Schmerz zu lindern haben wir dann eine Schmerztablette eingenommen. Diese Erfahrung haben wir wieder und wieder gemacht, sodass dich dein innerer Zustand (in diesem Fall Schmerz) automatisch dazu bringt nachzudenken, wie dieser unangenehme Zustand zum Besseren verändert werden kann (Schmerztablette einnehmen).

Der äußere Anreiz (Schmerztablette) erzeugt eine bestimmte Erfahrung die eine körperliche Reaktion oder Belohnung hervorruft und eine innere Veränderung bewirkt.

Es entsteht eine sogenannte assoziative Erinnerung.

Durch die häufige Wiederholung kann der äußere Reiz aufgrund dieser Assoziation so stark sein das wir die Schmerztablette auch durch etwas austauschen könnten das nur so aussieht wie die Tablette und es hätte den gleichen Effekt.

Das ist unter anderem auch der Grund warum Placebos so gut funktionieren.

Positive Konditionierung



Die gerade gelesenen Effekte können wir selbstverständlich auch für positive Dinge nutzen, indem wir unser Unterbewusstsein schöne und erstrebenswerte Dinge einpflanzen.

Die wohl bekannteste Methode sind Affirmationen.
Dabei werden selbst bejahende Sätze über Tage und Wochen immer wieder wiederholt ausgesprochen, bis dein Gehirn darauf konditioniert ist.

Hier findest du weitere Informationen und Beispiele zum Thema Affirmationen:

jammer-nicht-lebe.de/affirmation/
 
 

Erwartungen - der Glaube kann Berge versetzen

 
Durch Sport, Musik, soziale Interaktionen und sonstige Dinge, die dir Freude bereiten wird das Glückshormon Dopamin und Serotonin ausgeschüttet.
Serotonin wird unter anderem auch in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt und sorgt für einen guten Schlaf.

Diese Hormone steuern unter anderem deine Stimmung und deine Antriebskraft und wenn du ehrlich zu dir selbst bist, dann gelingt dir doch alles woran du Freude hast, oder etwa nicht?

Das Beste daran ist das selbst die reine Vorstellungskraft an die freudige Erwartung bereits diese Botenstoffe auslöst und dich auf deinem Weg von „Fake it till you make it“ entscheidend unterstützen.

Im Kopf ergreifen wir ein zukünftiges Potential und stellen uns bereits jetzt vor wie es sein wird, wenn wir dieses Ziel erreichen.
Wenn du deine Emotionen im Bezug zu diesem Ziel zulässt und diese stark genug sind, kann dein Gehirn und dein Körper nicht mehr zwischen der reinen Vorstellung und dem tatsächlichen Erreichen des Zieles unterscheiden.

Dein Gehirn belohnt dich sozusagen schon vorweg, wenn du nur in Erwartungen einen Schritt in Richtung deiner Ziele machst.

Zudem wird sich dein jetziges handeln ändern und Entscheidungen die du im hier und jetzt triffst werden unterbewusst so getroffen das sie deinem Ziel dienlich sein werden.

Es ist sozusagen ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr ausbrechen muss und will.

Stell dir also vor, wie du jetzt schon dein Ziel erreicht hast und lebe danach.

  • "Willst du reich werden? Dann fühle jetzt schon, wie du reich bist."
  • "Willst du gesund werden? Merkst du schon, wie es sich anfühlt, wenn dein Körper dir ganz von selbst dabei hilft?"
  • "Willst du eine bessere glücklichere Beziehung führen? Dann spüre, wie es sich anfühlt. Bei diesem Punkt beeinflusst du zudem noch deinem geliebten Partner."
 
Denk an all die Dinge, die erreichen willst und versetze dich in die Lage, wie es sein wird.

Du hast die Macht Berge zu versetzen, also tu es!!!
 
 

Bedeutung – gib deinen Aufgaben eine Bedeutung

 
Die Bedeutung die wir einer Sache zuweisen ist ein weiteres Element von
Fake it till you make it.

Geben wir einer neuen oder auch bereits bekannten Handlung einen Sinn dann steht dahinter immer eine Absicht.
Je nachdem wie viel Bedeutung wir dieser Sache geben stecken wir mehr oder weniger Energie hinein.

Nicht umsonst wird beim Yoga bewusst ein so großes Augenmerk auf die Atemtechnik gelegt.
Es gewinnt an Bedeutung – Energie und hilft.

Ein noch besseres Beispiel:

Zimmermädchen haben einen ziemlich bewegungsintensiven Job. Sie wischen den ganzen Tag Böden, klopfen Teppiche aus, beziehen Betten und sind immer auf Achse.

Eigentlich müsste das doch das Fitnessstudio ersetzen, oder?

Die zwei amerikanischen Wissenschaftlerinnen Alia Crum und Ellen Langer von der Harvard-Universität haben genau das in einer Studie untersucht.

Sie erzählten 44 Zimmermädchen (Gruppe A) welche positiven körperlichen und mentalen Auswirkungen ihre Arbeit auf sie hat während eine Vergleichsgruppe von weiteren 40 Zimmermädchen (Gruppe B) diese Informationen nicht bekommen haben.

Schon vier Wochen später konnten sie einen deutlichen Unterschied zwischen den beiden Vergleichsgruppen feststellen.

Gruppe B arbeitet wie bisher mit der gleichen Bedeutung und wie zu erwarten änderte sich nichts.

Gruppe A jedoch schenkten Ihrer Tätigkeit nun viel mehr Bedeutung und das Resultat daraus war, das diese Gruppe im Schnitt ein Kilogramm abgenommen hat, ihr Blutdruck hat sich um zehn Prozent gesenkt und selbst die Körperfettwerte und der Körpermassenindex (BMI) veränderte sich positiv.
Durch diese Erfolge wiederum geben sie ihren Aufgaben mehr und mehr Bedeutung und der Effekt verstärkt sich.

Merkst du auf was ich hinaus will?

Gib deinen Träumen Bedeutung, um sie zu erreichen.

Nimm dir genau jetzt mindestens eine Minute Zeit, schließe deine Augen und denke darüber nach welchen Bereichen deines Lebens du Bedeutung schenkst und dann denke darüber nach welche Bereiche stattdessen mehr davon gebrauchen können.

Die ganze Studie findet ihr hier:

Zur Studie
 
 

Schreib deine Ziele auf

 
“Wenn Du nicht bereit bist, Deine Ziele jeden Tag aufzuschreiben — Dann hast Du keine Ziele, sondern Wünsche!” – Grant Cardone

Immer wieder liest man das erfolgreiche Menschen Ihre Ziele jeden Tag aufschreiben aber das kann doch nicht der Grund für deren Erfolg sein?
Es sind doch nur geschriebene Worte!

Mag sein das es nur ein kleines Puzzlestück ist aber eine Umfrage der Harvard University aus dem Jahr 1979 (hier nachlesen) zeigt, welchen Unterschied es ausmachen kann seine Ziele klar zu formulieren und aufzuschreiben.

Das Ergebnis dieser Umfrage war das nur 3 % der befragten Studenten ihre Ziele, Träume und Pläne aufschreiben. 13 % sagte, dass sie zwar Ziele hätten aber diese nicht aufschreiben.

Zehn Jahre später wurden dieselben Personen gefragt, wie sie sich ihr Leben entwickelt hat.
Die 13 % die Ziele hatten diese aber nicht aufgeschrieben haben verdienten im Schnitt doppelt soviel wie diejenigen die keine klaren Ziele formuliert hatten.

Und was ist mit den 3 %, die ihre Ziele aufgeschrieben hatten?

Diese verdienten im Schnitt unglaubliche 10-mal soviel wie die übrigen 84 %.


Was du tun solltest

Schreibe dir jeden Tag deine Ziele auf egal wie groß und unerreichbar sie scheinen.

Wichtig ist, aber das du vorher einen Moment in dich hinein hörst, was du willst und was du brauchst.

Wenn du dir wünscht schmerzfrei zu sein, dann stelle dir vor wie du dich dann verhalten würdest und wie es sich anfühlt, wie es dir dabei geht, mach die Farben heller die Emotion intensiver und bring diese Emotionen auf ein Blatt Papier.

Es spielt dabei wirklich keine Rolle, ob das Ziel zurzeit unerreichbar ist, den je höher du dein Ziel steckst, desto mehr brennst du darauf es umzusetzen.

Es kostet dich maximal 5 Minuten jeden Tag und verändert nach einer Zeit dein ganzes Leben!! Probiere es aus!
 
 

Dein Unterbewusstsein hat keinen Humor

 
Das mag im ersten Moment etwas seltsam klingen, aber dein Unterbewusstsein hat tatsächlich keinen Humor und nimmt alles was du sagst 1 : 1 auf.
Stell es dir wie einen Trichter vor. Schüttest du Dreck hinein, dann kann nur Dreck rauskommen schüttest du Wasser hinein, dann kommt auch Wasser heraus.

Ich bin mir sicher jeder von uns, hat schon das ein oder andere mal einer der folgenden zwei Sätze oder ähnliche gesagt.

  • "Ich bin ein Dummkopf" (nur weil man etwas nicht sofort verstand hat oder unüberlegt gehandelt hat)
  • "Oje ich bin völlig blank" (nur weil 5 ct. am Kaffeeautomaten fehlen und man aber Papiergeld eingesteckt hat)


Da wir nun wissen, dass unser Unterbewusstsein alles für bare Münze nimmt können wir es auch für uns nutzen .Sprich wir füttern es mit positiven Dingen und bekommen wiederum positives zurück.

Wenn etwas nicht klappt dann bist du kein Dummkopf sondern hast nur einen Weg gefunden wie es nicht funktioniert.

Henry Ford hat es bereits perfekt gesagt

“Ob Sie glauben, dass Sie es schaffen, oder ob Sie glauben, dass Sie es nicht schaffen; in beiden Fällen haben Sie recht.”
 
 
 

Lächeln macht glücklich

Wenn du richtig glücklich bist, wirst du mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit bis über beide Ohren grinsen.

Es ist fast so, als ob dich dein Glücksgefühl dazu zwingt deine Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
Doch können wir durch ein erzwungenes Lächeln auch glücklich werden?

Der bekannte Nobelpreisträger Daniel Kahneman von der Princeton-Universität sagte, dass ein fröhliches Gesicht nicht nur auf gute Laune hindeutet.

Es kann auch erst der Auslöser von guter Laune sein.
"Der Gesichtsausdruck beeinflusst direkt die wahrgenommene Emotion"

Um das zu untermauern, führte er ein Experiment mit einigen College-Studenten durch dessen Ergebnis ziemlich klar zeigt das lächeln glücklich macht.

Er bat die Probanden darum sich einen Cartoon anzusehen und zu bewerten wie lustig sie diesen finden.
Dabei sollte aber eine Gruppe einen Bleistift quer und die andere Gruppe den Bleistift längs im Mund halten.

Wen du es selbst testest wirst du sofort merken das sich die Mundwinkel mit einem Bleistift längs im Mund automatisch hochziehen, als ob du lächeln würdest.

Das Ergebnis des Experimentes war das die Gruppe die gewollt oder ungewollt lächelte die Cartoons auch tatsächlich lustiger fanden als die Vergleichsgruppe.

Dieser Effekt lässt sich nochmal verstärken, wenn zu der Wangenmuskulatur auch noch die Augen zeigen, dass du lächelst.
Durch dieses echte lächeln verbesserte sich deine Stimmung nochmal erheblich.


Stirnrunzeln verschlechtert deine Stimmung

Das Gegenbeispiel zu lächeln macht glücklich, ist das Stirnrunzeln, welches durch das anspannen der Muskeln zwischen den Augenbrauen entsteht.
Bei depressiven Menschen ist dieser Muskel oft sogar chronisch angespannt, zumindest solange sie an dieser Erkrankung leiden.

Der Neuropsychologe am Münchner Klinikum Andreas Hennenlotter erklärt, dass es starke neuronale Verbindungen zwischen der Gesichtsmuskulatur und den Gefühlen gibt, weshalb diese auch bestimmte Emotionen auslösen.

Alleine wenn du jemanden beim Lachen zusiehst werden diese Verbindungen stimuliert oder hast du schon mal ein Baby lachen sehen und selbst nicht sofort angefangen selbst zu lachen und glücklich zu sein.
 
Ich bin mir absolut sicher das dir meine 6 Tipps helfen werden deine Wünsche zu erreichen also….

Fake it till you make it? Oder bist du es schon!
 
 

2 Kommentare

  1. Claudia sagt:

    Tolle Tipps, danke dir für die Sammlung 🙂

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